Tomatensalat „Siciliana“

Wir lieben Tomaten. Vor allem frisch als Salat. Aber immer nur Tomatensalat mit Zwiebeln ist auch langweilig.

Deshalb haben wir die klassische Version abgeändert.

Hier die Zutaten:

  • Kirschtomaten
  • schwarze Oliven
  • Kapern
  • eingelegter Knoblauch (z. B. Ajolix)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Balsamico
  • Kräuteröl *

Die Tomaten waschen, vierteln und in eine Schüssel geben. Die Oliven in Scheiben schneiden und auf den Tomaten verteilen. Kapern abtropfen lassen und auf die Oliven geben. Den eingelegten Knoblauch in Würfel schneiden und über die restlichen Zutaten streuen.

Jetzt mit Salz, Pfeffer und wenig Zucker würzen. Balsamico darüber träufeln und am Schluss das Kräuteröl vorsichtig über den Salat gießen.

* Wir verwenden dafür das Öl aus dem eingelegten Knoblauch. Für unsere kleine 2-Personen Menge sind drei Teelöffel davon vollkommen ausreichend.

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Mehrkornbrot

Es war mal wieder an der Zeit etwas Neues auszuprobieren. Das Buch „Gutes Brot selber backen“ von Emmanuel Hadjiandreou ist voller interessanter Rezepte, die ich mir markiert hatte.

Das Buch ist meiner Meinung nach für Anfänger gemacht. Zu jedem Rezept gibt es eine ausführliche Bilderreihe zum einfachen Nachmachen. Vor allem das Grundrezept für ein einfaches Weißbrot ist sehr umfangreich beschrieben. Die Bilder dafür ziehen sich über 3 Seiten des Buches und es wird vom Abwiegen übers Kneten und Falten bis hin zum Formen und Backen jeder Arbeitsschritt genau erklärt und gezeigt.

Für das Mehrkornbrot werden nur die Schritte zum Formen gezeigt. Für die Teigherstellung und -verarbeitung verweist der Autor auf das Grundrezept.

Natürlich sieht mein Brot nicht so toll aus, aber es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Hier die Zutaten:

  • 20 g Sesam
  • 20 g Leinsamen
  • 20 g Buchweizengrütze (Grünkernschrot)
  • 20 g Sonnenblumenkerne
  • 300 ml kaltes Wasser
  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 10 g Salz
  • 8 g Frischhefe (4 g Trockenhefe)
  • 80 ml warmes Wasser

Alle Ölsaaten und die Buchweizengrütze mit dem kalten Wasser mischen, abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Mehl und Salz mischen.

In einer kleinen Schüssel die Hefe in dem warmen Wasser auflösen.

Die Ölsaaten mit der Mehlmischung und dem Hefewasser mischen und kräftig durchkneten, falten und 20 Minuten gehen lassen.

Erneut falten und wieder 20 Minuten gehen lassen.

Ein letztes Mal falten und eine Stunde ruhen lassen.

Jetzt wird der Teig wie auf den Bildern beschrieben geformt und in eine gefettete Kastenform gegeben. Den Teigling mit Mehl bestäuben und weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 240° C vorheizen.

Das Brot einschießen, schwaden und die Temperatur auf 200° C reduzieren.

Ca. 30 Minuten backen.

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Knäckebrot mit Rauchmandeln

Über dieses Rezept bin ich in einem eher schlechten Brotbuch gestolpert. Es hat sich gut angehört und ich muss sagen, es schmeckt auch lecker.

Hier die Zutaten:

  • 100 g Rauchmandeln
  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
  • 1 Msp Salz
  • 30 g Butter
  • 150 ml lauwarmes Wasser

Die Mandeln fein hacken und anschließend aus allen Zutaten einen Hefeteig herstellen und 20 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig auf Backblechgöße auswellen und aufs Backblech legen.

Abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mit einer Gabel oder einer Stipprolle ein Muster einstechen und die Teigplatte anschließend mit einem scharfen Messer in ca. 10 x 6 cm große Rechtecke schneiden.

Das Blech in den Ofen schieben und 25 Minuten backen.

Jetzt muss das Knäckebrot umgedreht werden, damit es von beiden Seiten schön knusprig wird. Dafür das Blech raus nehmen und die Brotstücke mit einem Pfannenwender umdrehen.

Nochmal für 15 Minuten backen.

Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Knäckebrot zufrieden. Aber trotz der gesalzenen Mandeln war es etwas fad. Ich werde beim nächsten Mal ganz sicher mehr Salz verwenden.

Wer keine Rauchmandeln verwenden will, kann statt dessen auch Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder eine Mischung davon in einer Pfanne leicht rösten und dann zum Teig geben. Da muss dann aber mindestens ein halber Teelöffel Salz dazu!

Quelle: Dr. Oetker Blitzbacken „Brot“

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Banane-Pecan-Muffins

Ich liebe die Verbindung von Bananen und Pecans. Und weil Muffins bei uns immer gern gegessen werden, habe ich heute einfach mal was ausprobiert.

Und ich muss sagen, ich bin begeistert! Die schmecken noch besser, als der Kuchen, den ich im Frühjahr gebacken hatte.

Hier die Zutaten für 12 Muffins:

  • 250 g Mehl
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp Zimt
  • 1 Msp gemahlene Vanille
  • 40 g gehackte Pecans
  • 2 Eier
  • 80 ml Sonnenblumenöl
  • 150 ml Milch
  • 1 Banane, zerdrückt
  • 1 TL Zimtzucker
  • 1 EL gehackte Pecans

Den Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.

In einer großen Schüssel alle trockenen Zutaten mit einem Löffel mischen. Die nassen Zutaten in einem Messbecher verrühren. Anschließend die Milch-Mischung in die Trockenmischung gießen und mit einem Löffel gut umrühren.

Den Teig in das Muffinblech portionieren.

Anschließend die Teigportionen mit Zimtzucker und gehackten Pecans bestreuen, in den Ofen schieben und ca. 20 Minuten backen.

Lecker!

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Traubenlese 2014 – Teil 1

Unsere Trauben sind gerade richtig schön reif und wollen geerntet werden. Also haben wir uns am Wochenende dran gemacht und 2/3 davon geerntet und entsaftet.

Letztes Jahr hatten wir 32 Kilo Trauben. Dieses Jahr sind es definitiv mehr. Aber sie sind wieder mal sehr schön und ziemlich groß.

Jedenfalls waren wir eine ganze Weile beschäftigt. Heraus kamen drei Wäschekörbe voller Trauben; insgesamt 27 Kilo.

Damit das Entsaften schneller geht, haben wir die Trauben abgezupft. Trotzdem mussten wir den Entsafter sechs mal füllen.

Die Konstruktion sieht vielleicht nicht gerade stabil aus, ist sie aber.

Den Wecktopf haben wir letztes Jahr gekauft. Extra wegen unserer Trauben. Nach dem Entsaften wird der Saft dort aufgefangen, dann wird alles zusammen auf 80° C erhitzt (also pasteurisiert) und dann heiß abgefüllt.

Die frisch abgefüllten Flaschen muss man unbedingt liegend erkalten lassen. Dadurch wird der Deckel der Flasche auch noch heiß und somit keimfrei. Der Saft hält also viel länger.

Wir waren insgesamt ungefähr 14 Stunden beschäftigt. Aber dafür haben wir jetzt schon mal 20 Liter Traubensaft. Und es hängen sicher noch um die 10 Kilo Trauben draußen, die wir wohl nächstes Wochenende ernten und entsaften werden.

Die Saftvorräte für das nächste Jahr sind jedenfalls gesichert. Und die ersten beiden Flaschen sind auch schon verschenkt.

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Semmelknödel

Semmelknödel sind einfach super lecker! Bei uns gibt es sie bevorzugt mit Pilzrahmsoße. Aber auch als Beilage zu Braten oder Gulasch sind sie bestens geeignet.

Und einfach zuzubereiten sind sie auch.

Man braucht:

  • 8 Semmeln vom Vortag
  • 1/4 l Milch
  • 1 Schalotte
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 60 g Butter
  • evtl. 1 EL Speckwürfel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 4 Eier

Die Semmeln in feine Scheiben schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Milch erhitzen, über die Semmelscheibchen gießen und 30 Minuten quellen lassen.

Während dessen die Schalotte und die Petersilie fein hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schalotte mit den Speckwürfeln glasig dünsten. Die Petersilie kurz zugeben.

In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Salz nicht vergessen!

Die Schalotten-Mischung, Eier und Gewürze zu der Semmelmasse geben und mit den Händen ordenlich durch mengen. Falls der Semmelteig zu klebrig ist, Semmelbrösel zugeben. Ist der Teig zu fest mit Milch vermengen. Der Semmelteig sollte fest, aber nicht knochenhart sein.

Mit feuchten Händen einen kleinen Probeknödel formen und in das kochende Salzwasser geben. Hält er gut zusammen und kommt von alleine an die Wasseroberfläche, kann der restliche Teig geformt werden. Die Knödel sollten ca. Tennisballgröße haben. Die Knödel bei milder Hitze ca. 20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser darf nicht kochen!

Die fertigen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser fischen, abtropfen lassen und sofort essen.

Tipp: Wer keine Lust hat 8 Semmeln in feine Scheiben zu schneiden, kann einen Beutel Knödelbrot kaufen. Das gibt´s im Supermarkt oder auch beim Bäcker. Es sollten ca. 350 bis 400 Gramm sein.

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Banane-Pecan-Kuchen

Vor einiger Zeit hatte ich ein paar Bananen, die dringend verarbeitet werden mussten. Was liegt da näher, als einen Kuchen zu backen?

Hier die Zutaten:

  • 3 Bananen, mit der Gabel zerdrückt
  • 125 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 75 g Pecan-Nüsse, gehackt
  • 150 g Schokoraspel

Aus den angegebenen Zutaten einen Rührteig herstellen, in eine Springform oder eine Brownie-Form geben und bei 180° C Ober-/Unterhitze für ca. 45 – 50 Minuten backen.

Super einfach, super lecker! Der perfekte Kuchen, wenn´s schnell gehen muss.

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